Verocskas Leben in Daten

1975 in Budapest, in Ungarn geboren

  • Aufgewachsen in einer Kleinstadt namens Szigetszentmiklós, 20 km südlich von Budapest
  • 1985 erste Versuche mit der Malerei im Atelier des Vaters (Pieronymus Kosch)
  • Teilnahme an einem Kunstkurs von György Somogyi und an diversen Kunstwettbewerben, Entschluss zur Kunst
  • 1989 - 1992 : Leövey Klára Gymnasium, Budapest
  • 1992 -1993 : Baktay Ervin Gymnasium, Dunaharaszti
  • 1993 -1994: Erster Aufenthalt in Deutschland (in Weinheim und in Heidelberg)
  • 1994 -1998 : Studium an der Pädagogischen Hochschule in Budapest
  • Seit 1999 lebe ich in Köln
  • 1999 - 2002 : Studium an der Universität Köln (Ethnologie / Germanistik / Afrikanistik)
  • 2000 Reise durch Marokko
  • 2002 Reise durch Tansania
  • 2003: endgültige Rückkehr zur Kunst, freischaffende Künstlerin
  • 2004: Heirat mit Jürgen, Geburt von Tochter Réka Sophie
  • 2006 Geburt von Benjamin David
  • Seit 2004 diverse Ausstellungen in Ungarn und in Deutschland

…und in Geschichten

1981_01Als Kind wollte ich zwei Sachen im Leben erreichen: alle Länder der Welt zu berreisen und Künstlerin werden. Die ganze Welt zu bereisen schaffe ich in diesem Leben wohl nicht mehr, aber meine Rück-KEHr zur Kunst (auch wenn auf vielen Umwegen) habe ich erreicht. Mein Glück war, daß meine Eltern auch Küstler sind. Ich habe von ihnen als Kind viel gelernt und abgeguckt, die grundlegende Techniken spielerisch erlernt, und im Atelier zu Hause vieles ausprobiert, und mich in den Geruch von Ölfarbe verliebt.

Später wollte ich natürlich Kunst studieren, aber letztendlich ließ ich mich von den anderen überzeugen und ich habe etwas Vernünftiges gelernt, und bin (Deutsch)Lehrerin geworden. Die Pädagogische Hochschule war nicht umbedingt mein Ding mit der ganzen Theorie von Praxis, aber zum Glück hatte ich als Hauptfach Deutsch, und gute Lehrer, die mich motivierten doch 115_und auch mit mirvernünftig zu bleiben. Es war eigentlich gar nicht verkehrt, ich habe ja die Sprachen gelernt, um die Welt bereisen zu können. Ich kam 1999 nach Deutschland, weil ich mich in einen deutschen Mann verliebt habe und weil ich Germanistik studieren wollte. Nebenbei malte ich, wie immer, und dachte weiterhin, noch weiter suchen zu müssen. An der Kölner Uni bin ich dann auf die Fakultät Ethnologie und Afrikanistik gestossen und dachte endlich das gefunden zu haben, was ich später machen will. Ich reiste nach Afrika und verarbeitete meine Eindrücke in meinen Bildern. Im Jahr 2003 wurde mir endlich bewußt, daß ich nicht mehr weiter suchen muß, ich hörte auf zu studieren, und seitdem mache ich das, was ich immer schon tat, und immer schon wollte.

E I N F A C H N U R M A L E N . . .

2003.08.30Ich arbeite mit Aquarell, Acryl, Öl, Tusche und verschiedenen Mischtechniken. Meine Motive sind eher gegenständlich als abstrakt, teils verfremdet oder auch impressionistisch, wenn man will, aber ich gehöre keine Kunstrichtung an. Abgesehen von der Begabung ist meine künstlerische Entwicklung überwiegend autodidaktisch zu sehen. Weil Kunst kommt von innen und bricht raus, früher oder später, wie bei mir…

Und hier noch ein Zitat von Beckmann:

“Meine Form ist die Malerei, und ich bin recht zufrieden damit, denn ich bin eigentlich von Natur mundfaul, und höchstens ein brennendes Interesse an einer Sache kann mich zwingen, etwas aus mir herauszuquälen.
Heute, wo ich oft mit Erstaunen redebegabte Maler beobachten kann, ist es mir ja manchmal etwas schwül geworden, daß mein armer Mund so gar nicht den inneren Enthusiasmus und die brennenden Passionen zu den Dingen der sichtbaren Welt in schöne und schwungvolle Worte fassen kann. Aber schließlich habe ich mich darüber beruhigt und bin nun eigentlich ganz zufrieden, indem ich mir eben sage, du bist ein Maler, tue dein Handwerk und lasse reden, wer reden kann.”

Max Beckmann

In den Galerien sind eine Auswahl von meinen Arbeiten zu sehen.

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..und in Bildern..

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Drei Könige, 1981
…und in Bildern…

stadtleben

Stadtleben, 1985

ehrlichkeit

Ehrlichkeit, 1992

freiheit

Freiheit, 1994

flucht

Flucht, 1999
trauer
Trauer, 2000

erinnerung

Erinnerung, 2002
kafka
Kafka, 2004
 
 
 

Ausstellungen

Gruppenausstellungen

Aug 2004, Szigetszentmiklós, Ungarn
2004_08_19_0122004_08_19_0192004_08_19_0102004_09_08_17Gruppenausstellung mit meinen Eltern (Pieronymus Kosch und Èva Jánosy) und mit meinen Geschwistern (Zsófia und Réka Kosch).
Juli 2005, Kunst in der Mühle, Hürth / Köln
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Januar 2006, Bürgerzentrum Ehrenfeld
Oktober 2006, VHS Köln